Osteoporosezentrum

Zertifiziertes klinisch-osteologisches Schwerpunktzentrum nach DVO

Herzlich willkommen im Osteoporosezentrum der Sektion für Osteoonkologie, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin am Krankenhaus Nordwest.

Wir sind nach festgelegten Kriterien des Dachverbands Osteologie e.V. als klinisch-osteologisches Schwerpunktzentrum anerkannt.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über das Krankheitsbild der Osteoporose, die Diagnostik, Vorbeugung und Therapie.

 

Osteoporose in der Gynäkologie

Was wir darüber wissen solten / müssten.
Ein Vortrag von Prof. Dr. med. Peyman Hadji.

Vorkommen der Osteoporose

Osteoporose kommt häufig vor: ca. 6,3 Millionen Menschen sind in Deutschland von der Osteoporose betroffen, Frauen häufiger als Männer im Verhältnis 4:1.

Am häufigsten kommt es bei Osteoporose zu Wirbelbrüchen. Oft werden diese erst spät erkannt, weil Wirbelbrüche häufig keine direkten Schmerzen verursachen und daher kein Arzt aufgesucht wird. Ein Wirbelbruch geht jedoch mit einer deutlichen Risikozunahme für weitere Knochenbrüche einher und sollte allein aus diesem Grund diagnostiziert werden.

Ab dem Alter von ca. 70 Jahren rückt in der klinischen Bedeutung  die Oberschenkelhalsfraktur in den Vordergrund. Dies führte allein im Jahr 2010 zu 128.240 Krankenhausaufenthalten. Eine Oberschenkelhalsfraktur führt bei den betroffenen Patienten zu massiven Veränderungen im Alltag aufgrund von Schmerzen, Einschränkungen in der Mobilität oder sogar Aufgabe der gewohnten Umgebung wegen Pflegebedürftigkeit.

Neben viel Leid führt die Osteoporose vor allem zu einem: immense Kosten. Diese stellen eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem dar, vor allem in Zeiten des demographischen Wandels, d.h. der Überalterung der Bevölkerung. Die Volkskrankheit Osteoporose sollte daher früh diagnostiziert werden, um diese Folgen zu verhindern.

Wir sind auf die Diagnose der Osteoporose spezialisiert!

Beitrag zur Osteoporose im HR-Fernsehen

Zum Beitrag "Knochengesundheit"

Schwangerschaftsassoziierte Osteoporose

 

Wie unsere Erfahrung zeigt, haben Sie vermutlich schon einen längeren Leidensweg mit Schmerzen, Unsicherheit und starker körperlicher Einschränkung hinter sich. Endlich habe Sie eine medizinische Diagnose für Ihre Schmerzen bekommen aber vermutlich sind Ihre Ängste nicht weniger geworden. Beide Krankheitsbilder - sowohl die schwangerschaftsassoziierte Osteoporose, als auch die vorübergehende (transiente) Osteoporose der Hüfte sind Erkrankungen, die die Betroffenen Frauen zu Beginn in erheblichem Maße körperlich einschränken und psychisch an den Rand der Belastbarkeit bringen.

Wir möchten Ihnen Hoffnung machen, dass sich bei beiden Erkrankungen im Verlauf die Symptome und Beschwerden bessern. Besonders die transiente Osteoporose der Hüfte heilt ohne bleibende Schäden völlig aus. Bei der Osteoporose, die den gesamten Knochenstoffwechsel betriftt, sind eine ausreichende Schmerztherapie und das Abstillen zwei wichtige Faktoren, um den Alltag zu bewältigen. Auch bei dieser Erkrankung haben wir die Erfahrung gemacht, dass viele Patientinnen ihren Alltag wieder wie gewohnt leben können. Dieser Prozess dauert leider oftmals viele Monate udn fordert Ihnen und Ihren Angehörigen viel Geduld und Kraft ab.

 

Für Fragen oder eine Registrierung im Deutschen Referenzzentrum für Schwangerschaftsassoziierte Osteoporose (SSAO) melden Sie sich bitte unter Tel (069) 7601-8112. Wir rufen Sie gerne zeitnah zurück und führen mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch.

Kontakt

Osteoporosezentrum

Sektion Osteoonkologie, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Prof. Dr. Peyman Hadji
Sektionsleitung

Terminvergabe
Nina Brandes
Tel  (069) 7601 8112
Fax (069) 7601 8088

brandes.nina@faezentrum.de

 

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