Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wird zwischen einer akuten und einer chronischen Form unterschieden. Eine akute Entzündung entsteht häufig durch Gallensteine oder zu viel Alkoholkonsum, seltener durch Medikamente oder ohne erklärbare Ursache. Eine chronische Entzündung entsteht fast immer durch übermäßigen Alkoholkonsum. Auch Medikamente oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen können eine chronische Pankreatitis verursachen.

Bauchspeicheldrüsenentzündung

Bei einer akuten Pankreatitis können Verdauungsenzyme freigesetzt werden und andere Gewebe massiv schädigen. Sie verursacht deshalb starke Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Erbrechen. Die chronische Form geht meist mit weniger Beschwerden einher.

Die Entzündung muss sofort behandelt werden, da es sonst zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Komplikationen kommen kann.

 

 

Symptome, Diagnose und Therapie

Entzündungen der Bauchspeicheldrüse äußern sich häufig durch Schmerzen im Oberbauch, die gürtelförmig bis in den Rücken reichen. Außerdem kann eine Entzündung oder ein bösartiger Tumor im Kopf der Bauchspeicheldrüse auf die Mündung des Gallenblasenganges drücken. Die Galle staut sich daraufhin zurück und färbt Haut und Schleimhäute des Betroffenen gelb (Gelbsucht).

 

Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung kann durch eine körperliche Untersuchung, Ultraschalluntersuchung und anhand auffälliger Laborwerte diagnostiziert werden. Die weiteren therapeutischen Maßnahmen hängen vom Schweregrad der Entzündung ab. Wenn sich die Laborwerte normalisiert haben, werden die Patienten über leichte Schonkost langsam wieder an eine normale Ernährung gewöhnt. Eventuell empfiehlt der Internist vorübergehend Enzympräparate zur Unterstützung des Verdauungsprozesses. Tabu bleiben während der Therapie auf alle Fälle Alkohol, Nikotin, Kaffee und fettreiche Kost.

Leiter des Pankreaszentrums

Chefarzt

Prof. Dr. med. Thomas Werner Kraus, MBA, FACS

Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Transplantationschirurgie

Telefon
Fax (069) 7601 - 3622
E-Mail karb.stefanie(at)khnw(dot)de

Erkrankungen des Magens

Erkrankungen des Magens

Am Magen können verschiedene Krankheitsbilder auftreten. Zu den häufigen Erkrankungen gehören:

  • Magen-Darm-Infekte
  • Refluxerkrankungen
  • Entzündungen der Magenschleimhaut
  • Magengeschwür
  • Tumore des Magens

Viele dieser Erkrankungen gehen auf ein zu hohes Maß an Magensäure und damit einer Übersäuerung des Magenmilieus einher. Die Übersäuerung kann die Folge von bestimmten Ernährungsgewohnheiten, Nikotin- und Alkoholabusus sein. Dadurch kommt es beispielsweise zur einem Aufstieg der Magensäure in die Speiseröhre (Reflux) oder Bakterien vom Typ Helicobacter pylori siedeln sich in der Magenschleimhaut ab (Entzündung der Magenschleimhaut) und können ein Geschwür bilden. Viele Erkrankungen des Magens können sehr gut medikamentös behandelt werde und heilen vollständig ab.

Das Risiko an Magenkrebs zu erkranken steigt ebenfalls durch bestimmte Ernährungsgewohnheiten, Nikotin- und Alkoholabusus und ist bei erblicher Belastung erhöht.  Die Therapie des Magenkarzinoms erfolgt zurzeit hauptsächlich operativ, etwa mittels Gastrektomie

Symptome, Diagnose und Therapie

Entzündungen des Magens - unabhängig vom genauen Krankheitsbild - äußern sich häufig durch Schmerzen im Oberbauch, die auch krampfartig auftreten können. Hinzu können Übelkeit und Erbrechen kommen.

 

Durch eine Magenspiegelung oder eine Ultraschalluntersuchung und anhand auffälliger Laborwerte kann eine Differentialdiagnose für die vorliegenden Magenbeschwerden gestellt werden. Die weiteren therapeutischen Maßnahmen hängen von der Art und dem Schweregrad der Entzündung ab. Tabu bleiben während der Therapie auf alle Fälle Alkohol, Nikotin, Kaffee und fettreiche Kost.

Chefarzt der Medizinischen Klinik

Chefarzt

Prof. Dr. med. Siegbert Rossol, M.Sc.

Telefon
Fax (069) 7601 - 3614
E-Mail spiller.waltraud(at)khnw(dot)de

Leiter des Zentrums für Gastrointestinale Tumoren

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Salah-Eddin Al-Batran

Telefon
Fax (069) 7601 - 3655
E-Mail info.ikf(at)khnw(dot)de