Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane

Zu den männlichen Geschlechtsorganen zählen Prostata, Hoden und Penis. Bei der Prosata (Vorsteherdrüse) kommt es oft im höheren Lebensalter zu einer gutartigen Prostatavergrößerung aber auch zu Prostatakrebs.

Hodenerkrankungen können auf sehr unterschiedliche Art und Weise auftreten, das Spektrum reicht dabei von Entzündungen über Missbildungen und schmerzhafte Hodentorsionen bis zu bösartigen Tumorerkrankungen.

Der Penis selbst kann von unterschiedlichsten Erkrankungen betroffen sein, sie umfassen die Vorhautverengung (Phimose), vorwiegend bei kleinen Jungen, die Paraphimose (Abschnürung der Eichel durch eine zurückgestreifte verengte Vorhaut), Verletzungen bei Unfällen oder sexuellen Manipulationen (Penisbruch), Entzündungen der Eichel bis hin zum Peniskarzinom, das meist erst im höheren Alter auftritt.

Diagnose und Therapie

Auch wenn beim Urologen viel Technik Einzug gehalten hat, so bilden auch hier die sorgfältige Anamnese und Untersuchung des Patienten das Fundament der Diagnostik. Besondere Bedeutung hat für den Urologen die Prostata-Tastuntersuchung. Gleiches gilt für Samenblasen, Mastdarm und Analkanal. Darüber hinaus stehen dem Arzt der transrektale Ultraschall, die Prostata- und Hodenbiopsie (Entnahme einer Gewebeprobe) oder die Prostatastanzbiopsie zur Verfügung. Der Urologe verfügt über eine Fülle von diagnostischen Möglichkeiten, die je nach Symptomatik oder Vorbefund zur Anwendung kommen. Die geschieht in enger Abstimmung mit dem betroffene Patienten.

Symptome

Die Symptome bei Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane sind sehr unterschiedlich. Neben starken Schmerzen können auch Funktionseinbußen mit den Erkrankungen einhergehen.

Medizin mit Zertifikat

Leitung des Prostatakarzinomzentrum

Prof. Dr. med. Dr. hc. Becht
Chefarzt

Prof. Dr. med. Dr. hc. Eduard W. Becht

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