Thrombosen

Gefäßverstopfung durch Gerinnsel

Anzeichen einer Thrombose - die jedoch nicht bei jeder Thrombose auftreten müssen - sind Spannungsgefühl und Schmerzen in den Gliedmaßen, die beim Hochlagern nachlassen. Schwellung und Hervortreten der direkt unter der Hautoberfläche verlaufenden Venen, bläuliche Verfärbung, Überwärmung und Druckempfindlichkeit gehören ebenfalls zu den Symptomen.

Symptome

Typische Anzeichen sind Schwellung und Überwärmung der Stelle, an der die Thrombose auftritt. Oberflächliche Venen können bläulich hervortreten und es kann zu großflächigen rötlich-lilafarbenen Verfärbungen der Haut kommen. Typisch sind auch Druck- und Bewegungsschmerzen.

Gefäßverschlüsse im Auge kommen in Venen und Arterien vor. Venöse Verschlüsse können langsam zur Erblindung führen. Bei arteriellen Verschlüssen spricht man auch von "Augeninfarkt", der ebenfalls das Sehvermögen stark beeinträchtigen kann.

Symptome

Typische Symptome bei einer Thrombose - die jedoch nicht bei jeder Thrombose auftreten müssen  - sind Spannungsgefühl und Schmerzen in den Gliedmaßen, die beim Hochlagern nachlassen. Schwellung und Hervortreten der direkt unter der Hautoberfläche verlaufenden Venen, bläuliche Verfärbung und Überwärmung der von der Thrombose betroffenen Stelle und Druckempfindlichkeit gehören ebenfalls zu den Symptomen.

Auch im Auge kann es zu einem Gefäßverschluss kommen – sowohl in einer Vene als auch in einer Arterie. Die venösen Gefäßverschlüsse führen zu einem schleichenden Sehverlust, entweder im  gesamten Blickfeld oder nur in einem Teilbereich.

Diagnose und Therapie

Einige typische Anzeichen kann der Arzt schon bei der körperlichen Untersuchung feststellen. Darüber hinaus kann eine Ultraschall-Untersuchung den Verschluss von Venen bildlich darstellen. Generell gilt: Eine oberflächliche Thrombose zeichnet sich durch stärkere Beschwerden aus und ist daher oft leichter diagnostizierbar als ein Gefäßverschluss in tieferliegenden Venen (Phlebothrombose). Ein viel genutztes Untersuchungsverfahren in der Gefäßmedizin ist die Computertomografie (CT). Bei diesem Verfahren wird der Körper des Patienten mittels Röntgenstrahlen virtuell in Scheiben geschnitten. Aufgrund der hohen Bilderdichte lassen sich auch Gefäße und Organe darstellen. Das Blut kann auf Abbauprodukte von Blutgerinnseln – sogenannten D-Dimeren -  untersucht werden.

Die Akuttherapie einer Thrombose zielt darauf ab, Komplikationen und Folgen einer Thrombose zu verhindern – vor allem eine Lungenembolie. Außerdem will man vermeiden, dass das Blutgerinnsel wächst. Dazu wird dem Patienten umgehend ein Mittel gespritzt, das die Blutgerinnung verlangsamt. Die weitere Therapie muss dann individuell auf die Situation des Patienten angepasst werden.

Leitung der Sektion Angiologie

Sektionsleiterin

Prof. Dr. med. Viola Hach-Wunderle

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Fax (069) 7601 - 3803
E-Mail nink.annette(at)khnw(dot)de

Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin

Prof. Dr. med. Zegelman
Chefarzt

Prof. Dr. med. Max Zegelman

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