Hyperhidrosis

Übermäßiges Schwitzen an Händen und Achseln

Bei der Hyperhidrose handelt es sich um eine übermäßige Schweißproduktion die generalisiert oder lokal auftreten kann. Sie betrifft vor allem die Hände (palmare Hyperhidrose), die Achseln (axilläre Hyperhidrose) oder die Füße (plantare Hyperhidrose). Die Erkrankung tritt bei einem Prozent der Bevölkerung auf, kontrolliert wird die Schweißregulation durch das sympathische Nervensystem. Der Teil des sogenannten Nervus Sympathicus, der für die Schweißregulation der Hände und Achseln verantwortlich ist, verläuft innerhalb des Brustkorbs.

Symptome

Bei der Hyperhidrose kommt es zu übermäßiger Schweißproduktion, die generalisiert oder lokal an den Hand- oder Fußinnenflächen sowie unter den Achseln auftreten kann.

Diagnose und konservative Therapie

Am Anfang der Behandlung der Hyperhidrose stehen konservative Maßnahmen wie Medikamente, Salben und Sprays. Begleitende Methoden liegen in der Elektrostimulation der Hände oder Füße (Iontophorese) oder der Injektion von Botulinumtoxin (Botox) in das Areal des übermäßigen Schwitzens. Eine Operation kommt dann in Frage, wenn die medikamentöse und begleitenden Behandlungen keinen befriedigenden oder langfristigen Erfolg gehabt haben. 

Chirurgische Behandlung

  • Der Teil des Nervus Sympathicus, der für die Schweißregulation der Hände und Achseln verantwortlich ist, verläuft innerhalb des Brustkorbs. 
    Dieser Teil wird unterbunden oder entfernt
  • Minimal invasive OP-Technik mit zwei je drei mm großen Schnitten
  • Die Schnitte werden nicht genäht, sondern mit einem Gewebekleber für kosmetische Narbenheilung adaptiert
  • Patienten werden am ersten Tag nach der OP entlassen  
  • Der gewünschte Effekt tritt unmittelbar ein

Chefärztin für Thoraxchirurgie

Dr. med. Veit
Chefärztin

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