Strukturierte Versorgung Schwerverletzter

Unfall- und Traumazentrum

Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat Traumanetzwerke ins Leben gerufen, um die Versorgung Schwerverletzter zu standardisieren und so jedem Schwerverletzten in Deutschland die gleichen Überlebenschancen zu bieten. Die Klinik ist Teil des Traumanetzwerks Hessen Süd und stellt mit weiteren zertifizierten Kliniken die Schwerverletztenversorgung im Rhein-Main Gebiet sicher. Prof. Rangger ist zur Behandlung von Patienten im Rahmen des Verletztenartenverfahrens (DAV und VAV) der Berufsgenossenschaften zugelassen.

Effektive Versorgung durch qualifiziertes Personal verschiedener Kliniken

Voraussetzungen für optimale und effektive Versorgung von Schwerstverletzen sind hoch qualifiziertes Personal und High-Tech rund um die Uhr. Als Notarzt-Standort ist das Krankenhaus Nordwest von der ersten Sekunde an der Behandlung schwerverletzter Patienten beteiligt. 

Nach Ankunft im Schockraum erfolgt die nahtlose Weiterversorgung nach dem strukturierten ATLS-Konzept der DGU. Es stehen Spezialisten aus den Kliniken für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie, Anästhesie, Intensivmedizin, Neurochirurgie, Viszeralchirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Gynäkologie und Urologie bereit.

Therapie nach Unfällen

Möglichst schnell wieder mobil sein

  • Funktionelle Therapie
    Auf eine Ruhigstellung wird nach der Operation völlig verzichtet, es kommen dynamische Implantate und Orthesen zum Einsatz
  • Frühfunktionelle Therapie
    Eine Ruhigstellung der betroffenen Extremität wird so kurz wie möglich durchgeführt, aus dem Gips heraus wird mit den Übungen begonnen
  • Frühmobilisation
    Der Patient beginnt am Operationstag oder spätestens Tag nach der Operation mit der Krankengymnastik
  • Frührehabilitation
  • Präoperative Physiotherapiekonzepte
    Der Patient erlernt bereits vor geplanten Operationen wie er sich nach der Operation richtig verhält z.B. das Laufen mit Gehstützen
  • Funktionelle Frakturbehandlung nach Sarmiento
    Behandlung eines Bruches ohne Operation und ohne Ruhigstellung der benachbarten Gelenke

 

 

Arbeitsunfälle

Wir behandeln Arbeits- und Wegeunfälle

Prof. Dr. med. Christoph Rangger ist zur Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen, sowie zum Verletzungsartenverfahren nach § 6 zugelassen.

  • Wir behandeln Notfälle 24 Stunden, rund um die Uhr
  • Kontrolltermine in der Chirurgischen Ambulanz nach telefonischer Vereinbarung:    
    069-76 01 40 40

Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie

Prof. Dr. med. Rangger
Chefarzt

Prof. Dr. med. Christoph Rangger

Telefon
Fax (069) 7601 - 3650
E-Mail celik.goenuel(at)khnw(dot)de