Zentrale Notaufnahme (ZNA)

Leiter

Dr. med. Cieslinski M.A.
Leitung

Dr. med. Gerhard Cieslinski, M.A.

Internist, Kardiologe, Notfallmedizin, Sportmedizin, Spezielle Internistische Intensivmedizin, Weiterbildungsermächtigungen für Kardiologie (36 Monate) und Spezielle Internistische Intensivmedizin (24 Monate)

Telefon
Fax (069) 7601 - 3649
Sie erreichen uns rund um die Uhr an jedem Tag

Im Notfall für Sie da!

Hochspezialisierte Ärzte und Pflegekräfte aus den Fachbereichen Innere Medizin, Neurologie, Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Urologie, Onkologie und Gynäkologie stehen in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Krankenhaus Nordwest jeden Tag rund um die Uhr für Sie bereit. Die zertifizierte Chest Pain Unit (CPU) für Patienten mit akutem Brustschmerz ist Teil der ZNA. Die ZNA ist auch das Portal für akute Schlaganfallpatienten, die in der Stroke Unit weiterbetreut werden.

Zentrale Notaufnahme

Über die Zentrale Notaufnahme des Krankenhauses Nordwest

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) im Krankenhaus Nordwest ist die zentrale Anlaufstelle für alle außerplanmäßige Patienten und Notfallversorgungen. Sie ist an 365 Tagen, an 24 Stunden in Betrieb.

Die ZNA befindet sich im Erdgeschoss des Krankenhauses und damit direkt am Zugangsbereich für die Krankenwagen. Neben einem Wartebereich bietet sie Funktionsräume wie einen Schockraum, einen Gipsraum und einen kleinen Eingriffsraum, sowie im Kernbereich Einzeluntersuchungskabinen. Ebenfalls integriert ist die zertifizierte Chest Pain Unit zur Untersuchung von Patienten mit akutem Brustschmerz und eine sechs Betten umfassende Beobachtungsstation.

Für infektiöse Patienten stehen besondere Isolationszimmer zur Verfügung. Alle Zuverlegungen mit dem Hubschrauber werden im Schockraum der ZNA erstbeurteilt.

Betreut werden die Patienten von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bereich der Pflege und einem interdisziplinären Ärzteteam unter der fachlich und organisatorisch eigenständigen Ärztlichen Leitung von Dr. med. Gerhard Cieslinski.

Ablauf und Versorgung

Wir behandeln nach medizinischer Dringlichkeit

Um den Ablauf und die Versorgung optimal zu koordinieren, behandeln wir unsere Patienten nach medizinischer Dringlichkeit und Verfügbarkeit von Ressourcen. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn Sie dadurch nicht immer in der Reihenfolge Ihrer Ankunft behandelt werden.

Anmeldung
Je nach Schwere Ihrer Erkrankung erfolgt zunächst die Anmeldung durch Sie oder das begleitende Rettungspersonal bei einer speziell geschulten Pflegekraft, die Sie nach Ihren Beschwerden und Symptomen befragt.

Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit
Es erfolgt eine Ersteinschätzung Ihrer Symptome nach dem „Manchester Triage System“. Dadurch ergibt sich eine Abschätzung der Behandlungsdringlichkeit und Zuordnung zu bestimmten Fachdisziplinen.
Je nach Dringlichkeit werden Sie dann in den Behandlungs- oder Wartebereich weitergeleitet.

Warten
Wir bitten Sie um Verständnis, wenn es zu längeren Wartezeiten kommt, da schwer Erkrankte bevorzugt behandelt werden. Gelegentlich können jedoch auch Wartezeiten insbesondere außerhalb der normalen Arbeitszeit vorkommen, wenn z.B. bestimmte Untersuchungsergebnisse noch nicht vorliegen. Dann kann es sein, dass Sie, wenn Ihr Zustand es erlaubt, auch nach der Erstuntersuchung wieder kurz zum Warten in den Wartebereich gebeten werden.

Betreuung
Während der Zeit in der Untersuchungskabine betreut Sie die Bereichspflegekraft sowie der Facharzt, der für Sie zuständigen Fachabteilung. Es besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Facharztgruppen, so dass jederzeit Fachärzte anderer Fachrichtungen hinzugezogen werden können. Untersuchungen wie Röntgen, EKG, CT (Computertomografie), Laboruntersuchungen, Sonografien (Ultraschall) und Dopplersonografien (Ultraschall von Gefäßen) werden, soweit erforderlich, sofort durchgeführt. Die Behandlung beginnt bereits in der Untersuchungskabine. Umgehend können Herzkatheteruntersuchungen, Schlaganfallbehandlungen, Operationen u.v.m. veranlasst werden.

Nachdem die Diagnose feststeht, werden Sie darüber informiert und je nach Erkrankung und Gefährdung:
entweder
auf eine Station oder Intensivstation der jeweiligen Fachabteilung begleitet. Ist eine sofortige Operation erforderlich, werden Sie nach entsprechender OP-Vorbereitung direkt in den OP-Saal gebracht. In sehr seltenen Fällen ist aus Kapazitätsgründen auch einmal eine Verlegung in ein umliegendes Krankenhaus erforderlich.

oder sofern eine Behandlung im Krankenhaus nicht nötig ist, werden Sie nach erfolgter Ersttherapie mit einer Therapieempfehlung nach Hause entlassen. Die weitere Behandlung übernimmt dann Ihr Haus- oder Facharzt.

Wichtige Hinweise

Notfallmedizinische Versorgung

Notarztwagen-vorm-Krankenhaus-Nordwest

Im Notfall immer 112

Als Notarzt-Standort und Regionales Traumazentrum ist das Krankenhaus Nordwest von der ersten Sekunde an der Behandlung von Notfall-Patienten beteiligt. Seit 45 Jahren gibt es am Krankenhaus Nordwest einen Hubschrauberlandeplatz, der unerlässlich für die Betreuung von Notfall-Patienten, wie Schwerstverletzten und Schlaganfall-Patienten ist.
Darüber hinaus ist am Standort  ein Notarzteinatzfahrzeug (NEF) stationiert, das zusammen mit einem Rettungswagen (RTW) eine taktische Einheit bildet und immer dann alarmiert wird, wenn aufgrund der Meldung der Einsatz eines Notarztes erforderlich scheint oder ein Notarzt gezielt durch einen bereits an der Einsatzstelle tätigen Rettungswagen nachgefordert wird. Das NEF ist mit modernsten medizinischen Gerätschaften und Medikamenten ausgestattet, die eine sofortige Therapie lebensbedrohlicher Erkrankungen oder Verletzungen erlauben.

Neben dem Krankenhaus Nordwest sind das Hospital zum Heiligen Geist, die Universitätsklinikum Frankfurt, das Städtische Krankenhaus Höchst, das Elisabethen Krankenhaus sowie die BG Unfallklinik die sechs Notarztstandorte im Stadtgebiet.

Kommunikation mit der Leitstelle

Mit einem modernen telefonunabhängigen Kommunikationssystem (IVENA) erfährt das Team der ZNA bereits zum Zeitpunkt der Meldung der Erstversorger am Unfall- oder Einsatzort, wann in etwa ein Patient kommt und ob besondere Einrichtungen wie Schockraum, Beatmungsgerät, Stroke Unit, Herzkatheter oder OP zur Erstversorgung erforderlich werden. Damit kann bereits im Vorfeld das erforderliche Notfallteam benachrichtigt werden und falls erforderlich, benötigte Kapazitäten freigeräumt werden. So können zum Beispiel Herzinfarktpatienten direkt in das Herzkatheterlabor geleitet werden oder Schlaganfallpatienten zur sofortigen Bildgebung gelangen und bei verunfallten Patienten ein interdisziplinäres Schockraumteam alarmiert werden.

Triage

Von Beginn an erfahren alle Patienten eine standardisierte und evaluierte Ersteinschätzung nach dem Manchester Triage System. Danach richten sich die Behandlungsdringlichkeit und auch die Zuordnung zur verantwortlichen Fachabteilung, deren Fachärzte umgehend die weitere Abklärung und Behandlung übernehmen.

Medizin mit Zertifikat