Im Einsatz für die Patienten - Zwei neue Patientenfürsprecherinnen am Krankenhaus Nordwest

Gleich zwei neue Patientenfürsprecherinnen konnte das Krankenhaus Nordwest gewinnen: Ab sofort übernehmen Doris Irmgard Erb und Gisela Wittaniemi ehrenamtlich das Amt.

Die Aufgaben der beiden sind vielfältig und reichen von der Beantwortung von Fragen über das Übernehmen einer Mittlerrolle zwischen Patienten und Klinikpersonal bis hin zur Weiterleitung von Verbesserungsvorschlägen oder Lob an die zuständigen Stellen.

Beide Frauen engagieren sich schon seit längerer Zeit in der Patienten-Kontakt-Gruppe im Krankenhaus Nordwest, welche Schwerstkranke und deren Angehörige in Krisensituationen unterstützt. So wurden sie auch auf die vakante Stelle aufmerksam und bewarben sich um die Nachfolge von Ursula Erlenbach. Bei Anregungen, Lob oder Kritik können sich Patienten zukünftig an die beiden Patientenfürsprecherinnen wenden. Sie unterstützen das Krankenhauspersonal dabei, Erkrankten einen möglichst sorgenfreien Aufenthalt zu ermöglichen und übernehmen vielfältige Aufgaben. In ihrer Rolle sind sie dabei unabhängig und von der Einhaltung des üblichen Dienstwegs befreit. Prinzipiell unterliegen die Amtsträger der Schweigepflicht. Die Inanspruchnahme des Angebots ist für Patienten kostenlos.

Doris Irmgard Erb wurde 1957 in Gießen geboren – mit 19 Jahren verschlug es sie in die Mainmetropole. 30 Jahre lang war sie am Frankfurter Flughafen für verschiedene Airlines im Einsatz. Im Kontakt mit den internationalen Passagieren stand der Kundenservice für sie immer an erster Stelle und auftretende Schwierigkeiten wurden schnell gelöst. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und den intensiven Austausch mit den Patienten“, so die neue Patientenfürsprecherin. „Ich bin sehr diplomatisch und bringe das nötige Potential mit, um bei Problemen zu schlichten.“

Gisela Wittaniemi ist 67 Jahre alt, stammt ursprünglich aus Schleswig-Holstein und kommt auch aus der Luftfahrtbranche. Zurzeit arbeitet sie in selbständiger Tätigkeit als Kurierin für Stammzellen- und Knochenmarkspenden sowie als Beraterin. Die neue Amtsträgerin freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Für mich ist die neue Herausforderung eine Win-Win-Situation. Ich kann helfen, bekomme aber auch viel zurück.“ Dabei erinnert sie sich an eine besondere Situation aus ihrem Einsatz auf der Palliativstation: „Ein junger, schwerkranker Patient berichtete mir von seiner großen Zuneigung für Skandinavien. Da ich zufällig einige Tage später auf Dienstreise dort war, brachte ich ihm ein landestypisches Mitbringsel mit. Ich werde nie vergessen, wie viel Kraft und Freude ihm diese kleine Geste gab.“

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